Investitionen, die sich lohnen

Anders als viele andere Gartenschau-Städte plant die Stadt Erlangen mit Flächen, die ihr zum allergrößten Teil bereits gehören, was die Erwerbskosten minimiert. Trotzdem ist die Landesgartenschau natürlich auch für Erlangen nicht kostenlos.

Investitionskosten

Die Investitionskosten liegen vermutlich bei ca. 16 Millionen Euro. Darin eingeschlossen sind die Kosten für den Bau der Parkhäuser auf dem Großparkplatz, für eine neue Brücke über die Autobahn und/oder eine attraktivere Gestaltung der Unterführungen unter Bahn und Autobahn sowie für die Wegeverbindungen auf dem Gelände und die Freizeitflächen auf der Wöhrmühlinsel.

Von der Landesgartenschaugesellschaft erhält die Stadt einen Zuschuss von 3,6 Millionen Euro. Dieser darf nur für Maßnahmen verwendet werden, die dauerhaft erhalten bleiben werden, also z.B. die neue Brücke oder die Freizeitflächen und Wege auf der Wöhrmühlinsel.

Möglich ist außerdem, weitere Zuschüsse z.B. der Städtebauförderung zu generieren, vor allem für die Entwicklung der „Regnitzstadt“. Einen Finanzierungsbeitrag könnte dieses Areal auch dadurch leisten, dass die Stadt dort Grundstücke verkaufen kann.

Trotzdem wird die Stadt Kosten für die Landesgartenschau tragen müssen. Diese lohnen sich aber, weil die Stadt dafür einen grünen, neuen Stadtteil und attraktive Freizeitflächen erhält. Dies nutzt allen Erlangerinnen und Erlangern.

Durchführungskosten

Neben den Investitions- fallen auch Durchführungskosten für Personal, Kulturveranstaltungen, Installationen, Ausstellungen etc. während des Eventzeitraums an. Diese Kosten waren bei den letzten Landesgartenschauen durch die Erlöse aus den Eintrittsgeldern gedeckt, die Städte als Veranstalter haben also nicht „draufzahlen“ müssen.